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Magazin Fotos: Zwei Städte, ein Anspruch an Raum und Wirkung
Für das Cube Magazin durfte ich gleich zwei außergewöhnliche Architekturprojekte fotografisch umsetzen – eines in Köln, eines in Hamburg. Beide Augen- und Laserzentren wurden vom Kölner Architekturbüro atmosphäre gestaltet, und beide Orte zeigen, wie stark Architektur das emotionale Empfinden von Menschen beeinflussen kann. Meine Magazin Fotos hatten die Aufgabe, genau diese Wirkung sichtbar zu machen.
In Köln befindet sich die Praxis „smile eyes :)“ auf der Deutzer Freiheit in einem historischen Gebäude von 1914. In Hamburg dagegen entstand das Zentrum im ehemaligen Ausstellungspavillon der HafenCity, direkt neben dem Alten Hafenamt. Zwei völlig unterschiedliche architektonische Ausgangssituationen – und genau das machte meine Magazin Fotos so spannend. Während in Köln Geschichte, Rundbogenfenster und klassische Proportionen prägen, dominieren in Hamburg Weite, Glasflächen und eine fast skulpturale Raumstruktur.
Licht als zentrales Gestaltungselement meiner Fotografie
Licht ist bei beiden Projekten der Schlüssel – und damit auch das Herzstück meiner Arbeit. In Köln fällt durch hohe Fenster und Oberlichter viel Tageslicht in die Räume. Transparente Glaselemente und ein Lichthof sorgen selbst in hinteren Bereichen für Helligkeit. Für meine Magazin Fotos bedeutete das: mit vorhandenem Licht arbeiten, Raumtiefe betonen und die wohnliche Atmosphäre der Praxis sichtbar machen.
In Hamburg ist die Lichtsituation noch spektakulärer. Die Galerie-Ebene mit acht Metern Raumhöhe, schräg verlaufenden Wand- und Deckenflächen sowie großen Glasfronten schafft einen offenen, fast schwebenden Raumeindruck. Für meine Magazin Fotos war hier entscheidend, Dimensionen erfahrbar zu machen. Weitwinklige Perspektiven zeigen die Großzügigkeit, während Detailaufnahmen die klaren Linien der Möbelelemente hervorheben, die bewusst im Kontrast zur expressiven Gebäudearchitektur stehen.
Besonders wichtig ist mir bei solchen Projekten, dass Betrachter:innen Räume nicht nur sehen, sondern spüren können. Meine Magazin Fotos folgen deshalb immer einer visuellen Dramaturgie – vom öffentlichen Empfangsbereich bis zu den ruhigeren, geschützten Zonen.
Materialien, Atmosphäre und Vertrauen im Bild
Beide Praxen arbeiten mit warmen, dunklen Materialien und Echtholzoberflächen, um medizinische Räume einladend wirken zu lassen. In Köln trifft Eichenholz in Fischgrätoptik auf schwarze Möbel und Glas. In Hamburg setzen klare, geradlinige Einbauten einen ruhigen Gegenpol zur dynamischen Architektur. Solche Materialkontraste sind für Magazin Fotos besonders wichtig, weil sie Wertigkeit und Atmosphäre transportieren.
Auch funktionale Bereiche wie Laser- und OP-Zonen habe ich bewusst so fotografiert, dass Sicherheit und Ruhe im Vordergrund stehen. Gedämpfte Farben, klare Strukturen und kontrollierte Lichtführung helfen dabei, die medizinische Präzision zu zeigen, ohne eine kühle Distanz entstehen zu lassen. Genau hier liegt der Kern meiner Magazin Fotos: Architektur, Design und menschliches Empfinden in ein Gleichgewicht zu bringen.
Am Ende erzählen diese beiden Projekte nicht nur von moderner Gesundheitsarchitektur, sondern auch davon, wie Räume Vertrauen schaffen können – und wie Fotografie diese Wirkung sichtbar macht.
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