
Porträtfotografie für SEGRO
Für das Unternehmen SEGRO habe ich kürzlich eine umfassende fotografische Mitarbeiterproduktion umgesetzt, bei der ich insgesamt 30 Mitarbeitende porträtieren durfte. Solche Aufträge geben mir als Fotograf die Möglichkeit, Menschen in ihrem beruflichen Umfeld sichtbar zu machen. Die Porträtfotografie spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn sie bringt Haltung, Persönlichkeit und Professionalität zum Ausdruck. Jeder Mensch, der vor meiner Kamera steht, trägt etwas Einzigartiges in sich – und genau diese Individualität möchte ich zeigen.
Menschen sichtbar machen
Porträts innerhalb eines Unternehmens sind mehr als reine Profilbilder. Sie sollen Vertrauen schaffen, Nähe erzeugen und dem Unternehmen ein Gesicht geben, ähnlich wie Lifestyle Bilder. Für SEGRO habe ich ein einheitliches, klar strukturiertes Konzept entwickelt, das dennoch genügend Raum für individuelle Ausstrahlung und persönliche Nuancen lässt. Die Porträtfotografie lebt davon, dass der Mensch im Mittelpunkt steht. Ich möchte die natürliche Wirkung einer Person hervorheben, ohne sie in eine Rolle zu drängen.
Während der Produktion habe ich mit Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Bereichen gearbeitet – Verwaltung, Projektmanagement, Logistik, Standortentwicklung und viele weitere Funktionen. Jeder dieser Menschen bringt seine eigene Geschichte, Energie und Körpersprache mit. Als Fotograf ist es meine Aufgabe, all das in einem Bild einzufangen. Die Porträtfotografie bietet dafür die perfekte Grundlage, weil sie sich auf das Wesentliche konzentriert: den Menschen selbst.
Ein Shooting, viele Persönlichkeiten
Für die 30 Porträts habe ich verschiedene räumliche Situationen genutzt – mal ruhige Büroräume, mal offene Arbeitslandschaften, mal ausgewählte Hintergründe, die die moderne Atmosphäre von SEGRO widerspiegeln. Dabei ist es mir wichtig, dass jede Person sich wohlfühlt und genügend Zeit bekommt, um vor der Kamera „anzukommen“. Nur so entsteht ein Ausdruck, der echt ist und nicht gestellt wirkt.
Viele Menschen sind zunächst unsicher, wenn sie fotografiert werden sollen – das ist völlig normal. Hier kommt wieder die Wirkung der Porträtfotografie zum Tragen: Sie braucht Sensibilität, Geduld und ein Gespür dafür, wann der richtige Moment entsteht. Ich beginne jedes Shooting mit einem kurzen Gespräch, lasse Raum für Atempausen und halte die Stimmung entspannt. Wenn jemand sich wohlfühlt, zeigt sich Persönlichkeit ganz von selbst.
Bildsprache mit Charakter
Bei einem Projekt dieser Größe ist eine konsistente Bildsprache enorm wichtig. Unternehmen benötigen Porträts, die zusammenpassen, aber dennoch nicht uniform wirken. Genau dieser Anspruch hat mich bei SEGRO besonders gereizt. Die Bildwelt sollte modern, klar und zeitlos sein. Aufgesetzt oder überinszeniert war ausdrücklich nicht gewünscht. Deshalb habe ich die Lichtsetzung bewusst dezent gehalten und mich auf eine harmonische Mischung aus natürlichem und künstlichem Licht konzentriert.
Die Porträtfotografie erlaubt eine große gestalterische Freiheit. Man kann mit Nähe arbeiten, mit Distanz, mit gezielten Blickrichtungen, mit offenen Körperhaltungen oder seriösen Posen. Doch am Ende geht es immer darum, die Person so zu zeigen, wie sie ist. Bei den Mitarbeitenden von SEGRO war es mir wichtig, ihre Natürlichkeit und Professionalität zugleich einzufangen. Jede Aufnahme sollte Charakter haben – sichtbar, aber nicht übertrieben.
Gemeinsame Identität sichtbar machen
Wenn ein Unternehmen wächst, international agiert oder verschiedene Standorte besitzt, ist eine kohärente Darstellung der Teams besonders wertvoll. Die Porträts, die ich für SEGRO erstellt habe, sind ein Baustein einer solchen visuellen Identität. Mit professionellen Fotos entsteht ein Eindruck von Verlässlichkeit, Klarheit und Nähe. Die Porträtfotografie hilft dabei, diese Werte sichtbar zu machen.
Gerade bei einer großen Anzahl von Mitarbeitenden zeigt sich, wie wichtig eine präzise Arbeitsweise ist. Licht, Perspektive, Farbigkeit und Bildausschnitt müssen wiedererkennbar bleiben, damit ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Gleichzeitig möchte ich jeder Person genügend Raum geben, damit ihre individuelle Ausstrahlung erhalten bleibt. In solchen Projekten ist es diese Balance, die die Qualität ausmacht.
Der menschliche Kern
Menschen zu fotografieren bedeutet für mich, mich auf sie einzulassen. Die Porträtfotografie kann nur funktionieren, wenn man als Fotograf zuhört, beobachtet und ein Gefühl für den Menschen entwickelt, der vor einem steht. Jeder Blick, jede kleine Bewegung kann eine große Wirkung haben. Es geht nicht darum, jemanden zu verändern, sondern darum, das sichtbar zu machen, was schon da ist.
Ich habe bei SEGRO viele offene, freundliche und engagierte Menschen getroffen, die ihre Arbeit mit Leidenschaft und Kompetenz ausüben. Genau diese Atmosphäre sollte sich auch in den Bildern wiederfinden. Ihre Professionalität ausschließlich sachlich darzustellen, würde ihnen nicht gerecht werden. Deshalb war mir wichtig, dass die Aufnahmen Wärme und Natürlichkeit ausstrahlen.
Ein Projekt, das lange wirkt
Die Bilder, die im Rahmen dieses Projekts entstanden sind, werden für interne und externe Kommunikation genutzt – etwa für Teamseiten, Präsentationen oder Recruiting-Materialien. Das zeigt, wie zentral die Porträtfotografie im Unternehmenskontext geworden ist. Sie gibt einem Unternehmen nicht nur ein Gesicht, sondern vermittelt Identität und Kultur.
Wenn Menschen auf der Website, in Broschüren oder in Präsentationen nicht nur als Funktionsträger erscheinen, sondern als Persönlichkeiten, entsteht Glaubwürdigkeit. Und gerade Glaubwürdigkeit ist heute einer der wichtigsten Faktoren – für Bewerber, Partner und Kunden gleichermaßen.
Mein persönlicher Ansatz
Für mich ist jedes Porträt ein Dialog. Ein kurzer Moment echter Begegnung. Die Porträtfotografie bietet die wunderbare Möglichkeit, Menschen respektvoll, aufmerksam und ehrlich darzustellen. In Zusammenarbeit mit SEGRO hat mich besonders beeindruckt, wie offen und professionell alle Beteiligten waren. Das hat es mir leicht gemacht, den Charakter jedes Einzelnen einzufangen.
Ich freue mich, wenn solche Projekte langfristig Wirkung zeigen und Unternehmen damit eine moderne, menschliche Bildwelt aufbauen können. Für mich als Fotograf ist es immer etwas Besonderes, wenn ich dafür einen Beitrag leisten kann. Jede der 30 Personen, die ich fotografiert habe, hat Spuren hinterlassen – kleine Momente, die sich später in einem einzigen Bild widerspiegeln. Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Agentur Ruhrgold, die den Auftrag vermittelt hat.

