
Krumpholz – Ein Firmenporträt über Tradition, Handwerk und meine Fotoproduktion für den Burda Verlag
Wenn man über außergewöhnliche deutsche Werkzeugmanufakturen spricht, stößt man unweigerlich auf Krumpholz. Seit 1799 steht das Familienunternehmen für hochwertige Gartengeräte, für handwerkliche Präzision und für eine Kultur, die Tradition und Moderne beeindruckend miteinander verbindet. Für den Burda Verlag durfte ich ein umfassendes Firmenporträt von Krumpholz erstellen – ein fotografischer Blick in eine Welt, die selbst nach über zwei Jahrhunderten nichts an Authentizität verloren hat.
Für dieses Firmenporträt war ich direkt in der Produktionsstätte vor Ort. Ich habe dokumentiert, wie Werkzeuge geschmiedet, geformt, gehärtet und perfektioniert werden. Es war ein Tag voller Hitze, Energie und handwerklicher Leidenschaft. Alles begann in der Schmiedehalle, wo die Funken flogen, der Stahl glühte und jeder Handgriff perfekt sitzen musste.
Schon beim Betreten der Werkshallen wurde mir klar, dass dieses Firmenporträt mehr sein würde als eine klassische Unternehmensdarstellung. Es sollte die Seele eines Betriebes zeigen, der seine Identität über Generationen hinweg bewahrt hat.
Traditionelles Schmiedehandwerk – Das Herzstück von Krumpholz
Die Arbeit bei Krumpholz ist geprägt von handwerklicher Erfahrung und technischer Weiterentwicklung. Viele Arbeitsschritte basieren auf jahrhundertealten Techniken, die bis heute unverändert geblieben sind. Genau diese Mischung war entscheidend für das Firmenporträt, das ich im Auftrag des Burda Verlags fotografiert habe.
In der Schmiede brennen die Feuer bereits früh am Morgen. Stahl wird erhitzt, geschmiedet, geformt. Jedes Gartengerät beginnt als glühender Rohling. Was danach folgt, ist pure Handwerkskunst: Hämmern, Schmieden, Wiedererhitzen und erneutes Formen. Dieser Prozess ist nicht nur körperlich anspruchsvoll, sondern erfordert ein tiefes Verständnis für Material, Temperatur und Timing.
Während meiner fotografischen Arbeit für das Firmenporträt konnte ich hautnah erleben, wie intensiv und präzise die einzelnen Arbeitsschritte sind. Die Schmiede arbeiten mit einer Ruhe, aber gleichzeitig mit einer Energie, die man kaum in Worte fassen kann. Ihre Bewegungen sind routiniert, aber nicht mechanisch – sie sind ein Resultat jahrzehntelanger Erfahrung.
Die Kombination aus traditioneller Schmiedekunst und moderner Fertigungstechnologie macht Krumpholz zu einem Unternehmen, das sowohl historisch gewachsen als auch zukunftsorientiert ist. Und genau diese Balance wollte ich in meinem Firmenporträt zeigen: ein Betrieb, der die Vergangenheit ehrt und gleichzeitig die Zukunft gestalten will.
Werkzeuge mit Identität – Was Krumpholz-Produkte so besonders macht
Es gibt Gartengeräte, die funktionieren. Und es gibt Gartengeräte, die man ein Leben lang benutzt. Krumpholz gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Die Werkzeuge, die hier entstehen, besitzen Charakter. Sie sind robust, präzise verarbeitet und haben eine Formensprache, die zeitlos wirkt.
Während des Shootings konnte ich beobachten, wie jedes Werkzeug seinen Weg durch die verschiedenen Stationen der Produktion nimmt. Vom glühenden Stahl über die Formgebung bis hin zur Endbearbeitung entsteht ein Produkt, das nicht nur praktisch, sondern auch ästhetisch ist. Der finale Feinschliff, das Polieren, die Qualitätskontrolle – jedes Detail ist relevant.
Für das Burda Magazin sollte das Firmenporträt nicht nur den Produktionsprozess zeigen, sondern auch die Werte von Krumpholz transportieren: Beständigkeit, Handwerk, Verantwortung und eine klare Haltung gegenüber Qualität. Diese Werte spiegeln sich in jedem Bild wider, das ich gemacht habe.
Besonders beeindruckend war die Atmosphäre der Schmiedehalle – ein Ort, in dem Handwerk lebendig bleibt. Genau dort habe ich einige der intensivsten Bilder des gesamten Firmenporträt aufgenommen: Funkenregen, glühender Stahl, konzentrierte Blickwinkel, eine fast archaische Kraft.
Ein Tag bei Krumpholz – Und wie daraus ein Firmenporträt für den Burda Verlag wurde
Als Fotograf aus Köln bin ich oft in industriellen Umgebungen unterwegs. Aber Krumpholz hat mich auf besondere Weise fasziniert. Vielleicht lag es an der Verbindung von Historie und Moderne. Vielleicht an der Leidenschaft der Mitarbeiter. Vielleicht an der Tatsache, dass jeder Arbeitsbereich eine eigene Geschichte erzählt.
Für das Burda Magazin sollte das Firmenporträt mehr sein als reine Dokumentation. Es sollte einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen und zeigen, wie viel Know-how und Hingabe nötig sind, um Werkzeuge dieser Qualität herzustellen.
Ich begleitete die Mitarbeiter durch alle Produktionsschritte:
– die Schmiedeprozesse,
– das Pressen und Formen,
– die Montage,
– die Endbearbeitung,
– die finale Qualitätskontrolle.
Jede Phase bot visuelle Momente, die sich perfekt für ein Firmenporträt eignen: die Hitze des Feuers, das rhythmische Hämmern, die Präzision der modernen Maschinen, aber vor allem die Menschen hinter dem Produkt.
Der Burda Verlag legte großen Wert auf Authentizität – und genau das konnte ich liefern. Keine gestellten Szenen, keine künstliche Beleuchtung, keine arrangierten Momentaufnahmen. Alles, was im Firmenporträt zu sehen ist, ist real, unverfälscht und aus dem echten Arbeitsalltag.
Warum mich das Firmenporträt bei Krumpholz nachhaltig beeindruckt hat
Dieses Projekt hat mich nicht nur beruflich weitergebracht, sondern auch persönlich berührt. Ein Firmenporträt, das so tief in die Identität eines Unternehmens eintaucht, ist selten. Ich durfte Menschen begleiten, die ihren Beruf mit spürbarer Hingabe ausüben. Ich durfte Arbeitsprozesse sehen, die in dieser Intensität kaum noch existieren. Und ich durfte ein Unternehmen fotografieren, das seine Werte seit mehr als zwei Jahrhunderten lebt.
In einer Welt, in der vieles digital und automatisiert ist, war es eine besondere Erfahrung, ein Firmenporträt über echtes Handwerk zu fotografieren. Krumpholz steht für Qualität, Beständigkeit und Authentizität – Werte, die auch in meinen Bildern sichtbar wurden.
Für den Burda Verlag entstand so eine Reportage, die nicht nur visuell stark ist, sondern auch eine Geschichte erzählt. Die Geschichte einer Firma, die seit 1799 Werkzeuge fertigt, die Generationen überdauern. Die Geschichte von Menschen, die wissen, was sie tun. Und die Geschichte eines Unternehmens, das Tradition ernst nimmt, ohne die Moderne auszuschließen.

