
Event Fotografie in Bonn – Wenn Zukunftsthemen auf lebendige Begegnungen treffen
Für das Leando-Jahresevent des Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn durfte ich in diesem Jahr die fotografische Begleitung übernehmen. Als Fotograf im Bereich Event Fotografie ist es immer besonders spannend, Veranstaltungen zu begleiten, bei denen nicht nur Begegnungen, sondern auch Zukunftsthemen im Mittelpunkt stehen. Unter dem Motto „Alles KI oder was?!“ drehte sich bei Leando Live 2025 alles um die Frage, wie Künstliche Intelligenz die berufliche Bildung verändert – und welche konkreten Auswirkungen das für Ausbildungspersonal, Prüfer/-innen und Verantwortliche in der Praxis hat.
Bereits beim Ankommen war spürbar, dass dieser Tag mehr sein würde als eine klassische Fachtagung. Von 10:30 Uhr bis 17:00 Uhr bot das Event ein vielseitiges Programm, das auf Austausch, Beteiligung und Praxisnähe setzte. Für mich bedeutete das vor allem: aufmerksam beobachten, Stimmungen einfangen und genau die Momente sichtbar machen, in denen Menschen ins Gespräch kommen, diskutieren oder gemeinsam Lösungen entwickeln. Genau hier zeigt sich die Stärke professioneller Event Fotografie – sie dokumentiert nicht nur Abläufe, sondern Emotionen, Dynamik und Interaktion.
Die Atmosphäre war offen und neugierig. Viele Teilnehmende begegneten dem Thema KI mit einer Mischung aus Faszination und Respekt. Diese Spannung fotografisch zu transportieren, war ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit an diesem Tag. Besonders in Gesprächssituationen, bei Gestik, Mimik und konzentrierten Blicken, entstehen Bilder, die den Charakter einer Veranstaltung authentisch widerspiegeln.
Interaktive Workshops im Fokus der Event Fotografie
Im Zentrum des Tages standen zwei große Workshop-Sessions. Die erste begann um 13:00 Uhr und endete um 14:30 Uhr, nach einer kurzen Kaffeepause folgte von 14:45 Uhr bis 16:15 Uhr die zweite Runde. Pro Session konnten die Teilnehmenden aus vier parallel stattfindenden Workshops wählen – ein ideales Setting für lebendige, reportageartige Event Fotografie.
Im Workshop „Prüfungen mit KI – Chancen und Herausforderungen“ ging es um den Einsatz von KI-Anwendungen bei Zwischen-, Gesellen- und Abschlussprüfungen. Hier entstanden besonders spannende Motive: Teilnehmende, die Tools direkt ausprobierten, konzentriert auf Bildschirme blickten oder in kleinen Gruppen diskutierten. Diese Mischung aus Technik und pädagogischem Austausch ließ sich hervorragend in authentischen Arbeitssituationen festhalten.
Der Workshop „Demokratie im Ausbildungsalltag“ widmete sich dem Umgang mit Fake News, Deepfakes und Desinformation. Die Diskussionen waren intensiv, die Beiträge engagiert. Als Fotograf achte ich in solchen Momenten auf Details – nachdenkliche Gesichter, erhobene Hände, Notizen auf Papier. Genau diese Bilder zeigen, dass Event Fotografie weit über reine Dokumentation hinausgeht: Sie macht Lernprozesse sichtbar.
Beim „PromptWerk“-Workshop wurde es kreativer. Hier lernten die Teilnehmenden, wie präzise Prompts und Megaprompts den Ausbildungsalltag erleichtern können. Lachen, Experimentieren, kleine Präsentationen vor der Gruppe – diese lockere, inspirierende Stimmung brachte eine ganz eigene visuelle Dynamik mit sich.
Der vierte Workshop stellte den „AusbildungsCheck“ vor, ein Tool zur automatisierten Planung und Dokumentation der betrieblichen Ausbildung. Hier lag der Fokus stärker auf Struktur, Organisation und digitalen Prozessen. Für meine Event Fotografie bedeutete das klare Kompositionen, Blickachsen über Tische hinweg und Szenen, die Zusammenarbeit und Konzentration zeigen.
Menschen, Austausch und Atmosphäre – Event Fotografie als visuelle Erzählung
Was dieses Event besonders machte, war das Zusammenspiel aus fachlicher Tiefe und persönlichem Austausch. In den Pausen, bei Kaffee und Gesprächen am Rand, entstanden oft die natürlichsten Bilder. Gerade diese ungeplanten Momente sind für hochwertige Event Fotografie entscheidend. Sie zeigen die menschliche Seite hinter Programmpunkten und Zeitplänen.
Ich arbeite bei solchen Veranstaltungen bewusst mit vorhandenem Licht und bewege mich unauffällig durch den Raum. So entstehen authentische Aufnahmen ohne gestellte Situationen. Ziel ist es, eine visuelle Geschichte zu erzählen: vom konzentrierten Workshop-Moment bis zum lockeren Gespräch zwischendurch.
Besonders eindrucksvoll war zu sehen, wie generationenübergreifend das Thema KI diskutiert wurde. Erfahrene Ausbildende, junge Fachkräfte und Prüfer/-innen tauschten sich auf Augenhöhe aus. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in den Bildern wider – unterschiedliche Perspektiven, verschiedene Ausdrucksformen, aber ein gemeinsames Interesse an der Zukunft der beruflichen Bildung.
KI, Bildung und visuelle Dokumentation eines Zukunftsthemas
Leando Live 2025 hat gezeigt, wie stark Künstliche Intelligenz bereits heute den Ausbildungsalltag beeinflusst – von Prüfungen über Unterricht bis hin zur Organisation betrieblicher Ausbildung. Für mich als Fotograf war es eine besondere Aufgabe, dieses komplexe Thema in klaren, lebendigen Bildern zu übersetzen. Gute Event Fotografie schafft es, Inhalte greifbar zu machen und die Energie einer Veranstaltung langfristig sichtbar zu halten.
Die entstandenen Aufnahmen dienen nicht nur der Dokumentation, sondern auch der Kommunikation nach außen. Sie zeigen, wie engagiert, praxisnah und dialogorientiert das Event gestaltet war. Gerade bei Themen wie KI, die oft abstrakt wirken, helfen authentische Bilder, Nähe und Verständlichkeit zu schaffen.
Dieser Tag in Bonn war ein starkes Beispiel dafür, wie Veranstaltungen Wissen, Austausch und Inspiration verbinden können. Für mich bleibt Leando Live 2025 als intensiver Arbeitstag in Erinnerung – voller Gespräche, konzentrierter Momente und lebendiger Szenen. Genau diese Mischung macht Event Fotografie für mich so spannend: Sie hält fest, was zwischen den Programmpunkten passiert – dort, wo echte Begegnung und Zukunftsgestaltung stattfinden.












