

Wohnraumreportage für Gala in Hatzfeld: Ein besonderer Auftrag als Fotograf Köln
Für die renommierte Zeitschrift Gala durfte ich gemeinsam mit meiner Kollegin eine außergewöhnliche Wohnraumreportage realisieren. Der Auftrag führte uns nach Hatzfeld – genauer gesagt nach Hatzfeld (Eder), einer idyllischen Kleinstadt in Hessen an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Dort besuchten wir das Ehepaar Meyer zwei Herren mit einem ausgeprägten Sinn für Ästhetik, Design und Lebensqualität.
Als Fotograf Köln sind solche Reportagen für mich immer etwas ganz Besonderes. Es geht nicht nur darum, Räume abzubilden – es geht darum, Atmosphäre sichtbar zu machen, Persönlichkeit einzufangen und Wohnkultur erlebbar zu fotografieren.
Ein amerikanisches Holzhaus mit Charakter
Das Haus der Meyers ist ein echter Blickfang: ein altes Holzhaus im amerikanischen Stil, mit großzügiger Veranda und liebevoll restaurierter Fassade. Schon bei der Ankunft war klar, dass diese Location fotografisch enormes Potenzial bietet.
Als Fotograf Köln achte ich bei Architektur– und Interieuraufnahmen besonders auf Linienführung, Lichtverhältnisse und Perspektive. Die Holzstruktur der Außenfassade, die warmen Farbtöne und die klassische Bauweise erzeugen eine fast filmische Atmosphäre.
Wir begannen mit Außenaufnahmen am frühen Vormittag. Das weiche Licht unterstrich die natürliche Maserung des Holzes. Die Veranda mit ihrer Hollywoodschaukel wirkte wie eine Szene aus einem amerikanischen Independent-Film. Genau diese Stimmung wollten wir transportieren: Ruhe, Individualität und ein Hauch von Fernweh.
Besonders schön war eine Morgensituation auf der Terrasse. Die beiden Herren saßen entspannt in Liegestühlen, tranken Kaffee und genossen den Blick in ihren Garten. Diese authentischen Momente sind es, die eine Wohnraumreportage lebendig machen. Statt gestellter Szenen entstehen echte Augenblicke – und genau darin liegt meine fotografische Handschrift.
Der Garten – Eine grüne Oase mit exotischem Flair
Hinter dem Haus öffnet sich ein beeindruckend großer Garten. Alter Baumbestand, exotische Pflanzen, ein kleiner Teich und liebevoll angelegte Wege prägen das Bild.
Für mich als Fotograf Köln ist ein Garten mehr als nur Außenfläche – er ist ein erweiterter Wohnraum. Deshalb haben wir ihn genauso sorgfältig inszeniert wie das Interieur. Mit gezieltem Einsatz von Tiefenschärfe und natürlichen Lichtquellen entstanden stimmungsvolle Bilder, die die Weite und gleichzeitig die Geborgenheit dieses Ortes zeigen.
Der Teich spiegelte das Haus im Wasser, während Sonnenstrahlen durch die Baumkronen fielen. Solche Lichtmomente sind pures Gold für jede Reportage. Wir arbeiteten bewusst ohne künstliches Licht, um die Natürlichkeit des Ortes zu bewahren.
Und dann passierte eine kleine, ungeplante Szene: Während wir gerade eine ruhige Einstellung vom Teich fotografierten, sprang der Familienhund – völlig unerwartet – ins Wasser. Die beiden Meyers lachten herzlich, wir auch, und genau in diesem Moment entstand ein wunderbar lebendiges Bild. Diese spontane Dynamik verlieh der Reportage eine sympathische Note. Den Garten kann man übrigens auch beim Tag der offenenen Gärten besuchen.
Interieur, Küche und Bad – Wohnkultur mit Persönlichkeit
Im Inneren des Hauses erwartete uns ein spannender Stil-Mix. Das Wohnzimmer wirkt auf den ersten Blick leicht überladen – fast englisch inspiriert –, doch genau das macht seinen Charme aus. Antike Möbel treffen auf moderne Kunstobjekte, florale Stoffe harmonieren mit klaren Linien.
Als Fotograf Köln konzentriere ich mich bei Interieuraufnahmen auf Details: Texturen, Lichtreflexe auf Oberflächen, das Zusammenspiel von Farben. Das Wohnzimmer erzählte die Geschichte zweier Menschen, die gesammelt, kombiniert und bewusst gestaltet haben. Jede Vase, jedes Bild an der Wand hatte seine eigene Geschichte.
Ein besonderes Highlight war das Badezimmer. Eine freistehende Badewanne steht offen im Raum, elegant inszeniert vor einem großen Fenster. Das natürliche Tageslicht tauchte den Raum in eine ruhige, fast spa-ähnliche Atmosphäre. Hier arbeiteten wir mit reduzierter Perspektive, um die Weite und Offenheit des Raumes zu betonen.
Die Küche schließlich bildete das kommunikative Zentrum des Hauses. Modern ausgestattet, großzügige Arbeitsflächen, hochwertige Geräte – hier wird mit Leidenschaft gekocht. Für die Reportage haben wir zusätzlich Food-Aufnahmen gemacht. Frisches Gemüse, Kräuter und ein liebevoll angerichtetes Gericht sorgten für authentische Motive.
Eine kleine Anekdote bleibt mir besonders in Erinnerung: Während wir versuchten, eine perfekt inszenierte Szene mit dampfender Pasta zu fotografieren, klingelte plötzlich der alte Wandwecker so laut, dass wir uns alle erschraken. Die spontane Reaktion der beiden – ein überraschter Blick, dann schallendes Lachen – war fotografisch unbezahlbar. Genau solche Momente geben einer Reportage Seele.
Fazit: Authentische Wohnraumfotografie mit Gespür für Atmosphäre
Diese Wohnraumreportage in Hatzfeld war für mich mehr als ein redaktioneller Auftrag. Sie war eine Begegnung mit zwei inspirierenden Persönlichkeiten, einem außergewöhnlichen Haus und einer Umgebung voller Ruhe und Charakter.
Als Fotograf Köln sehe ich meine Aufgabe darin, Räume nicht nur technisch korrekt abzubilden, sondern ihre Stimmung zu übersetzen. Jede Wohnreportage verlangt Feingefühl: für Licht, für Komposition, für den richtigen Moment. Gerade bei Interior- und Homestorys für Magazine wie die Gala geht es darum, Leserinnen und Leser visuell mitzunehmen.
Das Haus der Meyers zeigt, wie individuell Wohnen sein kann. Vom märchenhaften Garten über die entspannte Terrasse bis hin zu den detailverliebten Innenräumen entstand eine Bildserie, die Charakter, Wärme und Stil vereint.
Solche Projekte bestätigen mir immer wieder, warum ich meinen Beruf liebe. Fotografie bedeutet für mich, Geschichten sichtbar zu machen – ehrlich, ästhetisch und lebendig. Und genau das durfte ich in Hatzfeld einmal mehr umsetzen.



