Authentische Reportage Fotografie Köln in der Diakonie Michaelshoven – der ichó Therapieball im echten Einsatz
Für die Diakonie Michaelshoven war ich im Auftrag von ICHO Systems vor Ort, um den ichó Therapieball im realen Pflegealltag zu fotografieren. Statt klassischer Produktbilder ging es darum, die Anwendung des intelligenten Medizinprodukts in echten therapeutischen Situationen sichtbar zu machen – nah am Menschen, ungestellt und mit viel Gespür für Atmosphäre.
Der ichó Therapieball wurde speziell für die Arbeit mit Demenzpatienten sowie für Pflege und Rehabilitation entwickelt. Er reagiert auf Berührung, Rollen, Werfen oder Schütteln mit Licht, Musik, Klang und Vibration. Dadurch entsteht eine multisensorische Stimulation, die kognitive Prozesse anregt und gleichzeitig motorische Fähigkeiten trainiert. Genau dieses Zusammenspiel sollte die Bildserie transportieren.
Meine Arbeit als Fotograf in Köln lebt davon, Technik nicht isoliert zu zeigen, sondern eingebettet in Begegnungen. Denn erst im Kontakt mit Menschen entfaltet der Ball seine eigentliche Wirkung.
Multisensorische Therapie fotografisch erlebbar machen
Im Therapieraum der Diakonie Michaelshoven wurde schnell deutlich, wie vielseitig der ichó Ball eingesetzt werden kann. Seine Größe entspricht etwa der eines Handballs, doch sein Potenzial reicht weit darüber hinaus. Farbiges Licht wechselt bei Berührung, Musik erklingt, Vibration setzt Impulse. Über 100 App-basierte Übungen ermöglichen gezieltes Gedächtnistraining, Reaktionsübungen und koordinative Aufgaben.
In der fotografischen Begleitung ging es darum, diese Dynamik einzufangen. Nicht das Produkt allein, sondern die Reaktion darauf. Eine Hand, die zögernd zugreift. Ein überraschter Blick, wenn der Ball aufleuchtet. Ein Lachen, wenn beim Werfen eine Melodie erklingt.
Gerade bei Menschen mit Demenz entsteht häufig eine unmittelbare, intuitive Reaktion. Der Ball aktiviert Sinne, fördert Bewegung und bringt Kommunikation in Gang. Für mich bedeutet das: aufmerksam beobachten, präsent sein und im entscheidenden Moment auslösen.
Neben der Arbeit mit Demenzpatienten wird der ichó Therapieball auch in der Rehabilitation nach Schlaganfall, bei Parkinson, Autismus oder Entwicklungsverzögerungen eingesetzt. Besonders interessant ist die datenbasierte Komponente: Bewegungsabläufe und Reaktionszeiten können erfasst und ausgewertet werden, sodass Therapeutinnen und Therapeuten Fortschritte messbar machen können.
Doch bei aller Technologie bleibt der Mensch im Mittelpunkt. Und genau das sollte die Bildsprache bei dieser https://www.werbefotografie-koeln.de/fotoreportage-andre-rieu/Reportage widerspiegeln.

Ein Moment, der alles veränderte – meine Begegnung mit einer Seniorin
Während einer Gruppeneinheit saß eine ältere Dame zunächst etwas zurückhaltend am Tisch. Die Arme verschränkt, der Blick beobachtend. Der ichó Ball wanderte von Person zu Person, leuchtete in kräftigen Farben, spielte kurze Klangfolgen ab. Einige Teilnehmer reagierten sofort begeistert.
Die Therapeutin rollte den Ball schließlich langsam zu ihr. Er vibrierte leicht und wechselte von Blau zu Warmgelb. Zunächst blieb sie reglos. Dann legte sie vorsichtig ihre Hand auf den Ball. Das Licht reagierte sofort, eine sanfte Melodie erklang.
Sie hob den Kopf, schaute erst auf den Ball und dann zu mir – genau in dem Moment drückte ich ab. „Der hört ja auf mich“, sagte sie überrascht und begann zu lachen.
Innerhalb weniger Minuten war sie aktiv beteiligt, warf den Ball zurück, kommentierte die Musik und motivierte sogar ihre Nachbarin. Aus Zurückhaltung wurde Spielfreude.
Nach der Einheit zeigte ich ihr das Foto. Sie betrachtete es lange und sagte leise: „So lebendig sehe ich mich selten.“
Dieser Satz hat sich bei mir eingebrannt. Er beschreibt, was Fotografie leisten kann – und was der ichó Therapieball auslösen kann. Aktivierung. Reaktion. Präsenz.
Visuelle Geschichten für innovative Medizintechnik: Reportage Fotografie Köln
Für ICHO Systems war es entscheidend, authentisches Bildmaterial zu erhalten, das die Wirkung des Produkts glaubwürdig zeigt. Gerade im Pflege- und Therapiebereich spürt man sofort, ob Bilder gestellt sind oder aus echten Situationen stammen.
Die entstandene Serie zeigt den ichó Therapieball nicht als isoliertes Objekt, sondern als Teil therapeutischer Prozesse. Man sieht Bewegungen beim Werfen und Fangen, konzentrierte Gesichter bei Gedächtnisübungen, entspannte Momente beim sanften Rollen über den Tisch. Lichtreflexe auf den Händen. Kleine Gesten der Freude.
Der Ball fördert Motorik, Koordination und Muskulatur – doch ebenso wichtig ist seine Fähigkeit, Kommunikation anzustoßen. In Gruppensituationen entsteht Austausch, Lachen, Interaktion. Menschen, die zuvor eher passiv wirkten, werden aktiv eingebunden.
Als Fotograf in Köln ist es mir besonders wichtig, in sensiblen Bereichen respektvoll zu arbeiten. Diskret, aufmerksam und immer mit dem Bewusstsein, dass ich mich in einem geschützten Raum bewege. Nur so entstehen Bilder, die nicht nur funktional sind, sondern emotional tragen.
Die Produktion in der Diakonie Michaelshoven hat eindrucksvoll gezeigt, wie moderne Medizintechnik und menschliche Nähe zusammenfinden können. Der ichó Therapieball steht für Innovation – doch seine eigentliche Stärke zeigt sich im Moment der Berührung.
Und genau dieser Moment ist es, den ich mit meiner Kamera sichtbar mache.











