

Fotos Designhotel Köln – Meine fotografische Arbeit im Qvest
Für den Michelin Guide hatte ich die besondere Aufgabe, das Qvest Designhotel in Köln fotografisch festzuhalten. Dabei ging es nicht nur darum, Räume abzubilden, sondern die Atmosphäre eines Ortes einzufangen, der Architektur, Geschichte und zeitgenössisches Design auf außergewöhnliche Weise verbindet. Meine Fotos Designhotel sollten genau diese Spannung sichtbar machen: historische Substanz trifft auf ikonisches Möbeldesign und moderne Kunst.
Ein zentrales Motiv meiner Serie war die beeindruckende Lobby. Die original erhaltene Gewölbestruktur mit ihrer enormen Raumhöhe wirkt fast sakral. Das Licht fällt von oben weich in den Raum und betont die vertikale Architektur. In meinen Fotos Designhotel habe ich hier bewusst mit Symmetrie gearbeitet, um die Ruhe und Monumentalität der Architektur zu unterstreichen. Gleichzeitig habe ich Details wie Möbel, Kunstobjekte und Materialien so eingebunden, dass klar wird: Dieser Raum lebt im Heute. Die Kombination aus historischer Substanz und modernem Design erzeugt eine besondere Spannung, die ich über klare Linien und ruhige Bildkompositionen sichtbar gemacht habe.
Schon beim Betreten des Gebäudes wird klar, dass dieses Hotel kein gewöhnlicher Ort ist. Das Haus stammt aus dem Jahr 1897 und gehört zu den wenigen historischen Gebäuden Kölns, die den Zweiten Weltkrieg überstanden haben. Diese Geschichte ist in jedem Raum spürbar. Für meine Arbeit bedeutete das, Licht, Perspektive und Bildaufbau besonders sensibel einzusetzen. Die hohen Gewölbe, Spitzbogenfenster und neugotischen Details erzeugen eine starke vertikale Wirkung. Meine Fotos Designhotel mussten diese architektonische Kraft bewahren, ohne die moderne Gestaltung in den Hintergrund zu drängen.
Architektur, Kunst und Atmosphäre fotografisch verbinden
Ein weiteres Schlüsselmotiv war eines der Zimmer, in dem die großen gotischen Fenster den Hintergrund dominieren. Dieses Motiv war fotografisch besonders reizvoll, weil hier das historische Element ganz selbstverständlich Teil des modernen Raumkonzepts wird. In meinen Fotos Designhotel habe ich das Bett und die Designmöbel bewusst im Vordergrund positioniert, während die Fensterstruktur als grafisches Element im Hintergrund wirkt. So entsteht eine Bildtiefe, die das Zusammenspiel der Epochen zeigt, ohne dass es inszeniert wirkt.
Die 34 Zimmer und Suiten des Hotels sind individuell gestaltet und wirken fast wie private Galerieräume. Überall hängen Kunstwerke, Designbücher liegen aus, Objekte stehen scheinbar beiläufig im Raum. Für meine Fotos Designhotel bedeutete das, Ordnung im Visuellen zu schaffen, ohne die kuratierte Vielfalt zu verlieren. Ich arbeite in solchen Situationen stark über Blickachsen: Was führt das Auge? Wo entsteht Ruhe? Wo darf Komplexität bleiben?
Besonders spannend waren die Materialkontraste – schwarze Fliesen, dunkler Marmor, historische Mauern und ikonische Möbelstücke. Ich habe viel mit seitlichem Licht gearbeitet, um Oberflächen sichtbar zu machen und Strukturen herauszuarbeiten. So bekommen meine Fotos Designhotel eine fast greifbare Qualität. Man sieht nicht nur Räume, man spürt sie.
Fotos Designhotel als visuelle Übersetzung eines Designkonzepts
Die fotografische Herausforderung bei diesem Projekt lag darin, nicht nur Räume zu zeigen, sondern ein Gesamtkonzept zu vermitteln. Das Qvest ist wie ein begehbares Designmuseum, in dem Geschichte und Moderne gleichberechtigt nebeneinander existieren. Meine Aufgabe war es, dieses Konzept visuell zu übersetzen. Fotos Designhotel müssen in diesem Kontext mehr leisten als klassische Hotelfotografie – sie erzählen von Haltung, Kuratierung und kulturellem Anspruch.
Ich arbeite dabei viel mit natürlichem Licht und subtiler Ergänzung durch künstliche Lichtquellen. Gerade in historischen Gebäuden ist es wichtig, die vorhandene Lichtstimmung zu respektieren. Zu starkes Ausleuchten würde die Atmosphäre zerstören. Meine Fotos Designhotel leben deshalb von Schatten, Tiefe und der Balance zwischen hellen Flächen und dunklen Materialien.
Gerade die Aufnahmen aus der Lobby und dem Zimmer mit den gotischen Fenstern stehen exemplarisch für diese Herangehensweise. Sie zeigen, wie Architektur, Design und Geschichte in einem Bild zusammenfinden können. Für den Michelin Guide ging es darum, einen Ort zu zeigen, der Design, Kunst und Architektur auf internationalem Niveau verbindet. Genau das wollte ich in meinen Fotos Designhotel sichtbar machen.
Solche Projekte liebe ich besonders: Wenn Fotografie zum Medium wird, um Architektur, Geschichte und Gestaltung miteinander zu verweben. Das Qvest Designhotel war dafür die perfekte Bühne.

